Kapitel 10: Hermann Lang wurde Trainer

Trotz der entmutigenden Spielergebnisse wurde weitergespielt. 1965 übernahm Hermann Lang als Trainer die Seniorenmannschaft und konnte mit ihr schöne Erfolge feiern.
Erfolgreich waren weiter die Leichtathleten. 1963 wurde Günter Thielmeier Nr. 86 im 400m und 1500m Lauf Kreismeister der A-Jugend, Peter Schmidtke Nr. 196 wurde im Diskuswerfen und im Kugelstoßen Kreismeister der Jugend B. Im Vierkampf der A- und B-Jugend auf dem Sportfest in Rahden belegte die Mannschaft des SSV den 2. Platz. 1963 erhielten neun Schüler und Jugendliche das goldene sowie 33 das silberne Mehrkampfabzeichen.

1964 wurde die Durchführung eines Fußballturniers beschlossen. Ebenso führte der Verein leichtathletische Wettkämpfe durch. Im zweiten Jahr ihrer Teilnahme an den Punktespielen wurde der Seniorenmannschaft der Fairnispokal zuerkannt. In Hann. Ströhen gewann sie ihr erstes Pokalturnier. Im Endspiel wurde Klosterbauerschaft mit 2:0 geschlagen. Erstmals nahm eine Knabenmannschaft am Spielbetrieb teil und konnte sogar einige Spiele gewinnen.
Die Leichtathleten feierten weiter schöne Erfolge. Erich Schreiber wurde im Stabhochsprung Kreissieger und Günter Schäfer belegte im Speerwurf den 2. Platz. 32 Leichtathleten erhielten das Mehrkampfabzeichen in Silber und 5 das in Gold.

1966 betrug die Mitgliederzahl im SSV 141. Immer wieder gab es in der Vereinsarbeit neue Rückschläge. So mußte 1970 die A-Jugend aufgelöst werden. Dafür regte sich bei den jungen Damen des Dorfes das Interesse am Fußball. Eine Mannschaft wurde aufgestellt, die bald recht erfreuliche Erfolge zu verzeichnen hatte.

                                    

Die erste Damen-Fußballmannschaft des SSV: Von links: Trainer Martin Rewald, Ursula Meier, Martina Siekmeier, Gertrud Summann, Angelika Göbel, Margarete Langhorst, Marlies Tacke, Inge Thielemann; kniend: Angelika Lahrmann, doris Vortmeyer, Gundi Rewald, Gertrud Woltmann, Brigitte Weiß und Anette Lahrmann

Der langjährige Schriftführer Hermann Helmig legte sein Amt nieder, sein Nachfolger wurde Friedel Klasing, der dieses Amt bis 1995 wahrnahm und es dann an seinen Sohn Rolf weitergab.

Mit zwei großen Veranstaltungen brachte das Jahr 1973 die Entwicklung im SSV Pr. Ströhen entscheidend voran. Am 1. März wurde nach einjähriger Bauzeit die Turnhalle ihrer Bestimmung übergeben und während des Sommerfestes, das vom 24. bis 27. Mai stattfand, feierte der Verein sein 25-jähriges Bestehen.