Kapitel 13: Frauenturnen fand Interesse

Unter der Leitung von Uta Hartmeier fand das Frauenturnen ein zunehmendes Interesse. Mit der Inbetriebnahme der Turnhalle war es möglich geworden, den Turnbetrieb auch in den Wintermonaten über fortzuführen. Im Jubiläumsjahr 1973 gehörten dem SSV 230 aktive und 41 passive Mitglieder an. Nach Wolfgang Sorgatz, der als Lehrer nach Haldem versetzt wurde, übernahm Willi Hoffmann Nr. 168 den Vorsitz im SSV. Im Jubiläumsjahr waren Werner Bruns Nr. 183 stellvertr. Vorsitzender, Friedhelm Bollhorst 1. und Wilhelm Helmerking 2. Kassenwart, Friedel Klasing 1. und Wilfried Biebusch 2. Schriftführer. Hinzu kamen Inge Thielemann als Sozialwart, Hermann Lang als Fußballobmann, Helmut Meier als Jugendobmann und Jugendübungsleiter, Helmut Kammeier als Handballobmann, Martin Rewald als Leichtathletikwart, Uta Hartmeier als Übungsleiterin für Frauenturnen, Martin Rewald als Obmann für Damenfußball sowie Gerhard Cording als Betreuer der Reserve.

Der schöne Ablauf des Jubiläumsjahres klang noch 1974 nach, als am 14. Mai auf dem Sportplatz eine Freundschaftsspiel zwischen einer fast kompletten Bundesligamannschaft des SV Werder Bremen gegen eine Nordkreisauswahl Lübbecke stattfand, das bei 850 Zuschauern von den Werder-Mannen mit 10:1 gewonnen wurde.

Am Sportfest 1974 nahmen 15 auswärtige Vereine mit ihren Mannschaften teil. Die Mitgliederzahl des SSV stieg auf 255 an. Acht Mannschaften nahmen an den Pflichtspielen teil.

Das auch Sportler gute Schützen sein können, bewies die Mannschaft mit R. cording, G. Cording, R. Schlottmann, H. Moormann, H. Buschmann, K.-H. Schiereck und G. Schwarze, die beim Dorfpokalschießen den 1. Platz belegten und damit die Trophäe gewinnen konnten.

In der Jahreshauptversammlung am 7. Februar 1975 trat Vorsitzender Wilhelm Hoffmann nach 12-jähriger Tätigkeit von seinem Posten zurück. Friedhelm Bollhorst Nr. 332 wurde als sein Nachfolger gewählt, Hoffmann zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 7. November 1975 wurde eine neue Vereinssatzung verabschiedet, nach der auch ein Ältestenrat zu wählen war. Gewählt wurden Margret Kammeier Nr. 167, Wilhelm Pieper Nr. 276, Wilhelm Hoffmann Nr. 168, Wilhelm Horstmann Nr. 122 und Werner Nuttelmann Nr. 255.